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Datteln

Datteln

Wussten Sie´s schon?

Der Zellsaft der Dattelpalme, die so genannte "Dattelmilch", kann zu Palmwein vergoren werden!

Wo kommt´s her?

Die Frucht der bis zu 30 Meter hohen Dattelpalme wird in den Ländern des Nahen Osten kultiviert.

Wie verwende ich`s?

Trockendatteln werden oft direkt genascht oder finden durchaus in Obstsalaten oder Gebäck ihre Verwendung. Dattelstücke machen sich auch gut im Müsli in Pudding oder Plätzchen.

Was ist drin?

Wegen ihres hohen Gehaltes an Kohlenhydraten sind die kalorienhaltigen Datteln bevorzugte Beduinenkost auf langen strapaziösen Karawanen. Der schnell löslichen Zucker in der süßen Frucht versorgt Nerven und Gehirn spontan mit Energie und Frische. Datteln enthalten viele Vitamine und eine hohe Konzentration an Pantothensäure. Dieser kurbelt wiederum den Organismus an, macht wach, vital und konzentrationsstark.

Tipp:

Datteln sind relativ kalorienreich, weshalb man sie in Maßen zu sich nehmen oder die Energie durch ausreichend Bewegung ausgleichen sollte. Für Schüler oder Studenten stellt die Dattel, wegen ihrer konzentrationsfördernden Wirkung, eine hervorragende Zwischenmahlzeit da, sollte jedoch nicht in zu großen Mengen verzehrt werden.

Esskastanien

Esskastanien

Wussten Sie´s schon?

Kennen Sie „das Brot der armen Leute“? Nein? Kein Wunder, denn von diesem Image hat sich die Esskastanie, auch Maroni genannt, schon längst verabschiedet, denn heute ist die edle Nuss im Stachelkleid besonders unter Feinschmeckern heiß begehrt. Wegen ihres hohen Stärkegehalts diente sie als Getreideersatz und in besonders schlechten Erntejahren wurde sie sogar zu Brot verarbeitet.

Wo kommt´s her?

Die Edelkastanie ist eine der ältesten Nutzpflanzen, denn ihre Früchte begleiten die Menschheit schon seit der Steinzeit. Die Römer machten die Edelkastanie bei uns heimisch. Vermutlich wurde die Kastanie zunächst nur wegen Ihres hervorragenden Holzes und weniger wegen der Frucht verbreitet. Als Ursprungsländer vermutet man stark Georgien, aber auch Südfrankreich und Italien.

Wie sieht´s aus?

Grundsätzlich gibt es drei Typen der Edelkastanie. Vor allem die kleinen mit oftmals recht dunkler Schalenfarbe versehenen Esskastanien sowie die etwas größeren aromatischeren Maronen, die sich durch eine hellere glänzende rötlich braune Schale auszeichnen sind bekannt. Als weiteres wären dann auch noch die sogenannten Dauermaronen aufzählen. Die Unterscheidung ist für den Laien jedoch sehr schwierig. Alle drei Arten haben jedoch die Stachelige Hülle, in der bis zu 3 Nüsse sitzen.

Wie verwende ich´s?

Bevor man Sie genießen kann müssen Maronen geschält und geröstet werden. Rösten Sie sie zuerst für 15 bis 20 Minuten im Ofen. Hierbei wandelt sich die enthaltene Stärke in Zucker um und die Kastanien werden süß und damit genießbar. Beim Schälen sollte man auch die innere, braune Haut entfernen, da sie sehr bitter und trocken schmeckt.

Sicherlich kennen Sie „heiße Maroni“, man verwendet die Kastanien aber auch gerne für Kuchen oder Desserts. In Frankreich isst man sie auch gerne als „Marrons glacés“ (kandierte Maronen) oder als süßes Maronenpüree mit Sahne. Als Suppe, Gemüsebeilage, Füllung, in Saucen und sogar in Spätzle machen Sie sich auch ausnehmend gut.

Was ist drin?

Die Esskastanie ist ein ideales Mittel gegen Verdauungsprobleme. Sie bringt den Darm auf Trab und hilft bei Magenbeschwerden. Gerade nach einer Magen-Darm-Grippe kann sie helfen, den Verdauungsapparat zu stärken. Außerdem wird ihr eine schleimlösende und reizmildernde Wirkung nachgesagt, was ihren Einsatz bei Erkältung und vor allem Husten erklärt. Die Esskastanie wirkt keimtötend und stärkt das Herz und enthält viel wertvolles pflanzliches Eiweiß. Maroni sind nicht so fettreich wie andere Nüsse und sind aufgrund ihres Vitamin B- und Phosphor-Gehalts eine ideale Nervennahrung und damit ein Fitmacher für Körper und Geist.

Tipp:

Bevor Sie die Kastanien in den Ofen geben ist es wichtig sie an der Spitze kreuzweise einzuschneiden. Dies dient dazu eingeschlossene Luft entweichen zu lassen, da die Früchte andernfalls im Ofen platzen können.

Haselnuss

Haselnuss

Wussten Sie´s schon?

Die Hasel ist ein Symbol für Lebens- und Liebesfruchtbarkeit, für Unsterblichkeit, für den Frühling und glückhaften Beginn. Zudem für Wunscherfüllung und Glück. Sie hat,  wie der Holunder, in Mitteleuropa eine lange kulturelle Tradition. Haselzweige waren häufig Teil von heidnischen wie auch christlichen Grabfunden.

Im antiken Rom war die Hasel ein Friedenssymbol. Unterhändler bei Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen hatten als Zeichen ihrer guten Absichten einen Haselzweig in der Hand. Haselzweige dienten auch als Grenzmarkierungen.

Wo kommt´s her?

Als sehr altes Nahrungsmittel dürfte die Hasel schon bei Steinzeitkulturen einen hohen Stellenwert besessen haben. Zumindest aus germanischer Zeit ist überliefert, dass die „Frau Haselin“ nicht gefällt werden durfte. Fremde durften von Haselsträuchern nicht mehr als eine Handvoll Nüsse nehmen.

Was ist drin?

Der tägliche Verzehr von 50-100 g Haselnüssen trägt zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei. Die in den Haselnüssen enthaltenen Fette, Vitamine, Polyphenole und Ballaststoffe wirken sich positiv auf Gesunderhaltung im Allgemeinen und auf Herz, Nerven und Darm im Speziellen aus:

Fettsäureprofil schützt vor koronarer Herzkrankheit:
Ergebnisse verschiedener epidemiologischer Studien zeigen dass der Verzehr von Nüssen das schlechte LDL-Cholesterin senkt, dafür ist der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (92 %) sowie der Gehalt an  Phytosterinen wie β-Sitosterol ausschlaggebend. Bereits die Zufuhr von 1 g Haselnuss/ kg Körpergewicht über vier Wochen zeigt deutliche positive Veränderungen des Fettprofils im Blut.

Polyphenole – die Wunderwaffe der Pflanzen:
Polyphenole sind Bestandteile von Pflanzen denen vorbeugende Wirkung auf Darmkrebs, koronare Herzkrankheit, Typ 2 Diabetes, entzündliche Erkrankungen sowie antimikrobielle  und antioxidative  Funktionen zugesagt werden. Die Untergruppe der Flavanole ist in Haselnüssen untersucht worden. Sie schützen die Nerven und das Herz.

Ballaststoffe fördern die Darmgesundheit und schützen vor Dickdarmkrebs.
Eine Ballaststoffzufuhr von 30 g am Tag wirkt vorbeugend gegen Dickdarm und Prostatakrebs, gegen negativ verändertes Blutfettprofil, Bluthochdruck und koronarer Herzkrankheit. Das Stuhlgewicht wird erhöht und somit die Darmgesundheit und das Wohlbefinden insgesamt. Der Verzehr von 200 g Haselnüssen am Tag deckt die empfohlene Zufuhr an Ballaststoffen zu 100 % ab.

Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe schützen vor Krebs, Atherosklerose und mehr.
Neben Vitamin E enthalten Haselnüsse auch hohe Mengen an den Vitaminen B1, B6, Folat und Biotin. In geringeren Mengen sind auch Vitamin C, Panthothensäure, B2 und Niacin in Haselnüssen enthalten. Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidanz, das heißt es senkt die Konzentration an freien Radikalen im Körper, welche Proteine, Fette und DNA schädigen können. Der Verzehr von 40 g Haselnüssen am Tag reicht aus um die empfohlene Zufuhr an Vitamin E zu decken. Ein weiteres Antioxidanz der Haselnuss ist Squalen. Untersuchungen zeigen, dass es die Tumorbildung in Lunge, Dickdarm und der Haut hemmt. Selen ist ein weitere Bestandteil der Haselnuss mit antioxidativer Funktion. Weitere Mineralstoffe wie Phosphor, Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Zink gewährleisten die Aktivität verschiedenster Enzyme, die in für Knochen-, Zahn und Blutbildung, Muskeln und Nervenfunktion benötigt werden.

Regionales Obst

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Beeren & Steinobst

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