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  • Ingwer
  • Knoblauch
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  • Spargel
  • Pilze

Bärlauch

Bärlauch

Wussten Sie´s schon?

Bereits bei den Germanen und Kelten galt der Bärlauch aufgrund seiner besonderen Heilkraft als besondere Pflanze. Angeblich sollen die Blätter die erste Nahrung von Bären nach dem Winterschlaf gewesen sein und ihnen wieder zu ihren besonderen Kräften verholfen haben.

Wo kommt´s her?

Im Frühling gibt es Stellen im Wald, die stark nach Knoblauch duften. Dort wächst der Bärlauch, meist in großen Flächen, denn wenn er erst einmal irgendwo heimisch geworden ist, breitet er sich gerne üppig aus.

Wie sieht´s aus?

Bärlauchblätter ähneln denen des Maiglöckchens, haben aber aufgrund ihres Allicingehaltes ein intensives Knoblaucharoma.

Wie verwende ich´s?

Bärlauch hat ein feineres Aroma als Schnittlauch und ist dabei besser bekömmlich als Zwiebeln oder Knoblauch. Er schmeckt köstlich, sowohl roh in Salaten, Kräuterbutter, als Pesto, im Kräuterquark, aber auch gekocht in Saucen, Suppen, Eierspeisen, Knödeln, zu Fleisch und Grillgerichten etc.

Was ist drin?

Bärlauch besitzt, ähnlich wie Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch, zahlreiche positive Eigenschaften für unsere Gesundheit: Er gilt als entzündungs- und infektionshemmend, soll vorteilhaft bei Gefäß- und Lebererkrankungen wirken, den Blutdruck ausgleichen, den Cholesterinspiegel senken und eine Schutzwirkung gegen Arterienverkalkung haben. Zudem normalisiert er die Magen- und Darmflora. Was für ein Kraut!

Tipp:

Bärlauch kann nicht getrocknet werden, denn dann gehen seine Wirkstoffe verloren. Daher verwendet man das druckempfindliche Kraut am besten frisch. Ein paar Tage lässt er sich im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose oder Tüte mit ein paar Tropfen Wasser aufbewahren.

 

 

Ingwer

Ingwer

Wussten Sie´s schon?

Es heißt, dass Konfuzius, der berühmte Philosoph des fünften Jahrhunderts vor Christus, mit jeder Mahlzeit Ingwer zu sich nahm. Zum Glück dürfte dieser nicht schwanger gewesen sein, denn zu viel Ingwer kann Wehen auslösen. Deshalb sollte man ihn in der Schwangerschaft nur niedrig dosiert einnehmen.

Wo kommt´s her?

Der Ingwer stammt ursprünglich aus dem schwülen Tropendschungel Mittel- und Südostasiens. Woher genau, das lässt sich heute nicht mehr sagen.

Was ist drin?

Zubereitungen aus dem Ingwer-Wurzelstock werden antioxidative, antiemetische (gegen Übelkeit und Erbrechen), entzündungshemmende, sowie anregende Effekte auf die Magensaft,- Speichel- und Gallenbildung sowie die Darmfunktion zugesprochen und daher insbesondere in der asiatischen Alternativmedizin traditionell auch zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältungen verordnet.

Ein besonderes Einsatzgebiet des Ingwers ist die Wirkung gegen Übelkeit. Er kann gegen alle Formen von Übelkeit eingesetzt werden, sei es die "normale" Übelkeit, Seekrankheit oder auch Reiseübelkeit. Dagegen einfach eine dünne Scheibe von einer Ingwer-Wurzeln abschneiden und darauf herumkauen.

Der Geruch des Ingwers ist angenehm aromatisch, der Geschmack brennend scharf und würzig. Wesentliche Bestandteile sind dabei ein ätherisches Öl, Harzsäuren und neutrales Harz sowie Gingerol, eine scharf aromatische Substanz. Außerdem enthalten die Wurzeln auch Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor.

Tipp:

Übrigens ist der Ingwer ein wunderbarer Begleiter in der kalten Jahreszeit: Der Verzehr von frischem Ingwer oder Ingwertee schafft im Körper eine wohlige Wärme.

 

 

Knoblauch

Knoblauch

Wussten Sie´s schon?

Seit jeher gilt der Knoblauch als das gesündeste aller Gewürze. Auf dem Balkan z. B. schätzt man ihn als das Symbol der Fruchtbarkeit und ewigen Jugend.

Wo kommt´s her?

Der Knoblauch gehört zu der botanischen Familie der Zwiebelgewächse (bot.: Alliaceae). Knoblauch wird schon seit Jahrtausenden als Nutzpflanze angebaut. Sein Ursprung als Kulturpflanze vermutet man in Südwestasien.

Wie sieht´s aus? Es gibt Knoblauch nicht nur als ganze Knollen zu kaufen, sondern auch als Pulver, flüssig als Knoblauch-Essenz, als Paste und in Öl eigelegt. Alle diese Verarbeitungsformen des Knoblauchs haben ihre Vorzüge, die ganzen Zehen aber haben das beste Aroma. Im (frühen) Sommer ist es auch bei uns nicht schwer an jungen Knoblauch aus der neuen Ernte zu kommen. Junger Knoblauch ist feiner im Geschmack und aromatischer als der getrocknete. Man erkennt ihn an der weiß/roten Außenhaut.

Wie verwende ich´s?

Südländer mögen´s gern üppig mit 2-3 Knoblauchzehen pro Person, Mitteleuropäer dagegen meist etwas zurückhaltender, z.B. leicht parfümiert in dem der Topf oder die Schüssel mit Knoblauch eingerieben wird. Beim Kochen kann man den Knoblauch enthäutet oder mit Haut, z.B. beim Garen von Fleisch im Ofen, geviertelt oder gehackt verwenden. Zerdrücken sollte man den Knoblauch eher nicht, da hierbei viele der wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen können. Beim Braten sollte Knoblauch vorsichtig aber schnell und nicht zu heiß gegart werden, da er schnell verbrennt und dann eine unangenehme Schärfe entwickeln kann. Wer den Knoblauchgeschmack weniger scharf mag, greift am besten zu frischem Knoblauch, da dieser intensiv und trotzdem mild schmeckt.

Entfernen Sie das Herzstück der Zehe, oder lassen Sie die Zehe vorm Gebrauch einige Stunden in Milch ziehen und diese bekömmlicher zu machen. Ein milderes Aroma erhalten Sie, wenn Sie den Knoblauch in Butter oder Öl leicht bräunen und anschließend wieder herausnehmen und dann erst die anderen Zutaten hinzufügen. Generell kann man sagen: Wenn Knoblauch sorgsam eingesetzt wird, unterstreicht er andere Aromen.

Geröstet entwickeln ganze Knoblauchzehen ein süßliches, nussiges und verblüffend mildes Bouquet. Er passt perfekt zu Fleisch, aber auch zu Eintopf- und Bohnengerichten, Gemüse, Salaten und natürlich auch in Saucen.

Was ist drin?

Untersuchungen haben erwiesen, dass regelmäßiger Knoblauchgenuss den Blutdruck senkt, die Sauerstoffversorgung der Herzkranzgefäße verbessert sowie der Verengung und Verkalkung der Arterien entgegenwirkt. Außerdem regt Knoblauch die Verdauung und den Blutkreislauf an. Knoblauch ist also eines der besten Mittel der Naturheilkunde gegen vorzeitiges Altern. Außerdem enthält das ätherische Öl Ailicin den lebenswichtigen Eiweißbaustein Cystein und aktiven Schwefel.

Tipp:

Knoblauchgeruch entfernt man einfach von den Fingern, indem man sie mit abgekühltem Kaffeefilter-Satz einreibt. Danach sollten Sie die Hände waschen.

Koriander

Koriander

Wussten Sie´s schon?

Echter Koriander (lat.: Coriandrum sativum) ist auch unter vielen weiteren Namen wie Arabische Petersilie, Asiatische Petersilie, Chinesische Petersilie, Gartenkoriander, Gebauter Koriander, Gewürzkoriander, Indische Petersilie, Kaliander, Klanner, Schwindelkorn, Schwindelkraut, Stinkdill, Wandläusekraut, Wanzendill, Wanzenkraut oder Wanzenkümmel bekannt.

Wo kommt´s her?

Koriander gehört zu den ältesten Heil- und Würzpflanzen der Welt. Seine Urheimat ist Nordafrika, Osteuropa, einige Länder der GUS (Gemeinschaft unabhängiger Staaten) und Argentinien.

Wie sieht´s aus?

Frisches Korianderkraut (gelegentlich wegen des an Wanzen erinnernden Aromas der Blätter auch als „Wanzenkraut“ bezeichnet) sieht ähnlich aus wie glattblättrige Petersilie.

Wie verwende ich´s?

In Mitteleuropa verwendet man hauptsächlich den Samen der Korianderpflanze. Demgegenüber wird in der südamerikanischen und asiatischen Küche, sowie auch im südlichen Portugal (Alentejo und Algarve), vor allem das Koriander-Kraut verwendet.

Das kräftige, moschusartige, zitronenähnliche Aroma gibt dem Korianderkraut einen unverwechselbaren Charakter. An den scharfbitteren Geschmack müssen sich viele Menschen erst gewöhnen. Die fedrigen Blätter von älteren Pflanzen können auch als Garnierung verwendet werden. Korianderblätter können auch gehackt Saucen oder Füllungen untergemischt werden.

Was ist drin?

Koriandergrün hilft bei leichten Verdauungsproblemen. Die Körner können die krampfartigen Magenschmerzen nach Einnahme von Abführmitteln lindern. Eine Salbe aus Koriander wird bei schmerzenden Gelenken äußerlich angewandt. Koriander regt außerdem den Appetit an und beruhigt den Magen.

 

 

Spargel

Spargel

Wussten Sie´s schon?

”Königliches Gemüse”, “Frühlingsluft in Stangen”, “essbares Elfenbein” - so vielfältig die Vergleiche, so groß ist auch die Faszination, die Spargel immer wieder und durch die Jahrhunderte auf viele Feinschmecker aus allen Erdteilen ausübt.

Wo kommt´s her?

Die ursprüngliche Heimat des Spargels dürften die Salzsteppen Mittelasiens sein. Die Wildform des Spargels wurde schon von den Römern geschätzt, welche diesen noch in Wäldern mit sandigem Boden gesammelt haben. Seit dieser Zeit gilt er als Delikatesse, obwohl bis in das 17. Jahrhundert nur der Grünspargel bekannt war.

Wie sieht´s aus?

Die unterirdischen Teile der Spargelsprossen sind weiß oder leicht violett, hierbei handelt es sich um den sogenannten Bleichspargel. Oberirdisch verfärbt sich der Spross zunächst violett oder bläulich und später violettgrün bis dunkelgrün.

Wie verwende ich´s?

Spargel lässt sich auf viele Arten genießen: Gekocht oder gedämpft (Grünspargel sogar roh), klassisch pur mit Sauce Hollandaise oder zerlassener Butter, Pellkartoffeln und Schinken, als Suppe, Sauce oder Gemüsebeilage zu Quiches, Nudelgerichten, Gemüsepfannen, wie auch kalt als Salat oder als Garnitur.

Die Kunst des Schälens

Spargel kurz waschen. Holzige Enden werden abgeschnitten. Weißer Spargel wird mit einem Spargelschäler ca. 2-3 cm unterhalb des Kopfes beginnend ganz geschält. Beim Grünen Spargel muss - wenn überhaupt erforderlich - nur das untere Drittel der Stangen geschält werden. Spargelschalen und -reste lassen sich zum schmackhaften Spargelfond auskochen.

Die Zubereitung

Da die zarten Köpfe schneller garen als der Rest, sollte Spargel aufrecht - vorsichtig zusammengebunden - in einem schmalen, hohen Topf bei mäßiger Temperatur gegart werden. Das Wasser wird mit Salz, einer Prise Zucker und einem Schuss Milch angereichert und sollte nur bis knapp unter die Köpfe reichen. Je nach Dicke benötigt er 10 bis 20 Minuten, Grünspargel ist bereits nach ca. 10 Minuten gar.

Was ist drin?

Auf Spargel freuen sich nicht nur Zunge und Gaumen, sondern der ganze Körper, denn er wird auch als Heilpflanze geschätzt: Spargel regt den Stoffwechsel an, unterstützt die Leber-, Nieren- und Lungenfunktion und verhilft zu reiner Haut. Spargel ist reich an Vitamin C, Kalium, Calcium, Natrium und Eiweiß. Für Schlemmer, die Wert auf ihre schlanke Figur legen, ist Spargel das ideale Gemüse, da er sehr kalorienarm ist.

Tipp:

Für Spargel als Hauptspeise gilt: “Pro Mund ein Pfund”.

Pilze

Pilze

Wussten Sie´s schon?

Nicht Pflanze, nicht Tier — Pilze sind ganz außergewöhnliche Wesen, denn sie bilden eine eigene Gattung. Genauso wie Menschen und Tiere atmen sie Sauerstoff ein und geben Kohlendioxid ab. Zudem bauen sie ihre Nahrung mit Hilfe von Enzymen ab. Doch sie verbreiten sich über Sporen und ihr Körper wird, wie der von Insekten, durch Chitin gestützt. Weltweit sind etwa 120.000 verschiedene Pilzarten bekannt. Allein in Mitteleuropa gibt es 4.000 Großpilzarten.

Wo kommt´s her?

Pilze haben nahezu jeden Lebensraum der Erde bevölkert und sind besonders erfinderisch, wenn es darum geht, neue zu erschließen. Der Nutzen für den Menschen überwiegt bei weitem, etwa als Speisepilz oder als Biofermenter zur Herstellung von Alkohol, Zitronensäure oder Vitamin C.

Wie sieht´s aus?

Viele Pilze werden als Lebensmittel angebaut oder gezüchtet:

Champignons — wären sie nicht schon seit Jahrhunderten als Delikatesse geschätzt, könnte man meinen, sie seien für den modernen Haushalt erfunden worden. Sie waren besonders im Zeitalter der Romantik in Frankreich sehr beliebt und gehörten unbedingt zu jeder Hauptmahlzeit auf die Tische der Reichen. Champignons eignen sich vorzüglich für die moderne, zeitgemäße und schnelle Küche. Außerdem sind sie das ganze Jahr über erhältlich und werden küchenfertig angeboten. Daher ist kein langes Putzen nötig — kurzes Abreiben mit einem Küchentuch oder das Säubern mit einem Backpinsel genügen. Danach lassen sich Champignons vielseitig verwenden: braten, dünsten, schmoren, grillen, frittieren oder füllen.

Shiitake-Pilz

Der Shiitake-Pilz galt schon in der Ming-Dynastie als Lebenselixier, das Erkältungen heilen, die Durchblutung anregen und die Ausdauer fördern sollte.

Heute wird der Shiitake bei Gourmets immer beliebter, nicht nur wegen seines außergewöhnlichen Geschmacks, denn man sagt ihm sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung nach. Als sehr aromatischer Pilz erinnert der Shiitake in seinem Geschmack leicht an Knoblauch. Aufgrund seiner Herkunft passt er vor allem zur asiatischen Küche, aber auch zu anderen Fleischgerichten, Omelette oder Suppen, und er lässt sich ideal grillen.

Austernpilze

Austernpilze werden wegen ihres fleischähnlichen Fruchtfleisches und des feinen Aromas auch "Kalbfleischpilze" genannt. Sie enthalten pro 100 g ca. 1,3 g Eiweiß, das im Gegensatz zu dem vieler anderer Pilzarten leicht verdaulich ist. Sie sind kalorienarm und enthalten Vitamine der B-Gruppe sowie zahlreiche Mineralstoffe, Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Zudem sind sie cholesterinfrei und gut verträglich.

Der weiße Belag auf den Austernpilzen ist KEIN Schimmel, sondern das austernpilztypische Mycel, welches völlig unschädlich ist. Entweder dranlassen oder einfach mit einem Tuch wegwischen — Pilze nicht waschen!

Kräuterseitling

Der Kräuterseitling verdankt seinen Namen seinem hauptsächlichen Wachstumsort, den stärkereichen Wurzeln von Kräutern, meist Mannstreu. Er ist kalorienarm, hat einen hohen Gehalt an Eiweiß und Mineralstoffen und man sagt, er könne sogar das Immunsystem stimulieren.  Der Kräuterseitling zeichnet sich durch ein zartes Aroma und seine steinpilzartige Konsistenz aus. Sein Fleisch bleibt beim Garen bissfest. Er kann in Suppen, zum Grillen, zu Fleischgerichten oder in der vegetarischen Küche verwendet werden.

Zitronenseitling

Der Zitronenseitling, auch Limonenseitling, (Pleurotus citrinopileatus) ist ein vor allem in Asien beliebter Speisepilz mit weißem Stiel und gelben Hütchen, aus der Gattung der Seitlinge, der in Büscheln wächst. Der Zitronenseitling ist ein Holzzersetzer, der sich von Lignin ernährt und so Weißfäule verursacht. Die beiden deutschen Namen wurden erst in neuerer Zeit durch Züchter eingeführt. Der Pilz wird traditionell in Ostasien und in neuerer Zeit auch in Taiwan, USA und Europa angebaut. Neben seinem Wert als Speisepilz, der sich in zahlreichen Gerichten niederschlägt, hat er auch als Lieferant für Arzneistoffe Bedeutung, die bei der Behandlung von Lungenemphysemen Anwendung findet.

Regionales Obst

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Beeren & Steinobst

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Blattgemüse & Salate

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Fruchtgemüse

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Kartoffeln & Wurzelgemüse

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Kohlgemüse

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Kräuter, Pilze & Sprossen

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Nüsse & Trockenfrüchte

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Zitrusfrüchte & Exoten

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