Obstbaubetrieb Schlachtenberger

Familie Schlachtenberger

Unsere Äpfel kommen direkt von Berthold und Annette Schlachtenberger: 
Unsere Garanten für beste Bio-Äpfel voller Geschmack. 
Seit vielen Jahren bezieht die Ökokiste Kirchdorf ihr Apfelsortiment vom Obstbaubetrieb Schlachtenberger aus der Bodensee-Region bei Friedrichshafen, wo die Standortbedingungen für den Apfelanbau ideal sind: Viel Sonne in Verbindung mit kühlen und meist nebligen Herbstnächten. Die Ernte lagert in einer modernen Kühlhalle, so dass die Äpfel das ganze Jahr über bis weit ins Frühjahr hinein knackig und frisch bleiben. So können wir Ihnen das ganz Jahr über Äpfel aus der Nachbarschaft anbieten. Äpfel aus Argentinien oder Chile finden Sie bei uns auch im späten Frühjahr nicht. 

Die Geschichte des Obstbaubetriebes Schlachtenberger lassen wir an dieser Stelle Berthold Schlachtenberger selbst erzählen: 
Apfelkultur Unser Obsthof liegt keine 5 km vom Bodensee entfernt mitten im Urlaubsgebiet. Bei gutem Wetter hat man nicht nur einen Blick auf den See, sondern auch auf die Österreichischen und Schweizer Alpen. Hier bewirtschaften wir auf über 25 ha überwiegend Äpfel, auch etwas Birnen und eine Apfelbaumschule nach den biologisch-dynamischen Richtlinien. Der Weg bis zu unserem jetzigen Betrieb, der so schön liegt, wie wir nie zu hoffen gewagt hätten, war jedoch ganz schön weit: 

Nachdem ich 1989 meine Lehre als Gemüsebauer in einem Biolandbetrieb abgeschlossen hatte, wollte ich auch Erfahrung im biologischen Obstbau sammeln. Am Bodensee bei Friedrichshafen fand ich einen Pionierbetrieb, der schon seit den 80er Jahren biologisch wirtschaftete. Auf diesem Demeterbetrieb arbeitete ich 2 Jahre lang mit. 
Um den Obstbau auch von der wissenschaftlichen Seite kennen zu lernen, folgte ein Gartenbaustudium an der Fachhochschule in Wiesbaden. Parallel dazu begann ich am Bodensee auf einer Pachtfläche Apfelbäume zu pflanzen. 
Familie Schlachtenberger bei der ErnteNach Abschluss des Studiums baute ich meinen Demeter-Obstbaubetrieb weiter aus. Ich pachtete Flächen, legte eine Baumschule an und zog die jungen Apfelbäume für die Plantagen selbst her. Unterstützt wurde ich von meiner Frau Annette, die gelernte Obstbauerin ist und ebenfalls an der Fachhochschule Gartenbau studiert hat. 
Die Anbaufläche nahm beständig zu, doch fehlten immer noch die Betriebsgebäude. Über einige Jahre waren wir dann auf der Suche nach einem Obsthof zum Pachten, fanden aber nichts Geeignetes, obwohl wir fast in ganz Deutschland unterwegs waren. 

Nachdem wir schließlich ganz großes Glück hatten und den ersten eigenen Acker in Kluftern bei Friedrichshafen erwerben konnten, begannen wir im Jahr 2003 mit dem Bau einer Obstlagerhalle. Dort können wir jetzt in modernen Kühlzellen die Äpfel in kontrollierter Atmosphäre bis weit ins ApfelbaumFrühjahr hinein sehr gut lagern. Bei Temperaturen von teilweise unter 2°C und weniger als 2 % Sauerstoff „verschlafen“ die Äpfel praktisch die normalen Reife- und Abbauprozesse. 
Die Äpfel werden in Pfandkisten ausgeliefert, zuvor allerdings nochmals sortiert, da insbesondere jetzt im späten Frühjahr doch einiges an schadhaften Früchten anfällt. Das lässt sich auch bei bester Lagertechnik nicht vermeiden. 

Bevor im Jahr 2005 unsere Tochter Anna auf die Welt gekommen ist, haben wir die meiste Arbeit zu zweit erledigt. Seit Herbst 2009 sind wir nun zu fünft und Annette ist mit unseren Kindern Anna, Benedikt und Michael gut ausgelastet. So helfen jetzt viele polnische Saisonarbeitskräfte bei der Ernte und der Pflege der Bäume mit. Das Ausfahren der Äpfel teile ich mir nun mit einem befreundeten Helfer. 
Im Jahre 2005 haben wir auch unser Ökohaus bezogen und können es kaum glauben, dass wir es tatsächlich geschafft haben, unseren Traum vom eigenen Demeter-Obsthof zu verwirklichen.

 

Am 18. Juli 2010 unternahmen wir einen Ausflug an den Bodensee und besuchten die Familie Schlachtenberger. Dabei entstanden diese Bilder:

 

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