Liebe Ökokistenkundin, lieber Ökokistenkunde!

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interessanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezepte der Woche KW 25

Rettich besitzt einen hohen gesundheitlichen Wert und sein Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen (welchen nachgesagt wird, dass sie unter anderem krebsvorbeugend, immunstärkend und entzündungshemmend wirken) ist hoch; Zink und Senföle machen den Rettich zu einem abwehrstärkenden Gemüse. Verwendung findet Rettich meist dünn aufgeschnitten und mit Salz bestreut zur bayerischen Brotzeit mit Brezen, als Rohkostsalat oder auch gegart, z.B. in Kartoffelsuppe. Sie müssen den Rettich in Suppen auch nicht pürieren, sondern können ihn in feine Streifen geschnitten mit Möhre und Lauch gekocht in Gemüsebrühe verwenden. Als Einlage können Sie dann Suppennudeln oder Pfannkuchenstreifen („Flädle“) verwenden.

Frittierter Rettich mit Knoblauchmayonnaise und/oder Zitrone (4-6 Personen)
Zutaten für die Mayonnaise: 1 sehr frisches Eigelb, 2 Knoblauchzehen gepresst, 2 TL Zitronensaft, Meersalz, Pfeffer, 150-200 ml geschmacksneutrales Öl (Sonnenblumen-Bratöl)
Zutaten für den Rettich: 200 g Weizenmehl Type 550, 1 TL Meersalz, 0,5 TL Kurkuma* ca. 250 ml trockener Weißwein (für Kinder: Mineralwasser mit Kohlensäure), 2 Eier, 1 EL Sonnenblumenöl, 1 weißer Rettich, reichlich Bratöl zum Frittieren
Zubereitung: Das Eigelb in einer Glas- od. Keramikschüssel mit gepresstem Knoblauch und dem Zitronensaft, sowie Salz und etwas Pfeffer verrühren. Dann tropfenweise unter Rühren das Öl zugeben, dabei kräftig mit dem Schneebesen rühren. Ist die Hälfte des Öls untergerührt, den Rest in dünnem Strahl unter Rühren zugießen. Soviel Öl zugeben bis eine geschmeidige Mayonnaise entstanden ist. Bis zum Servieren kühl stellen.
Hinweis: Mayonnaise nur aus sehr frischem, gekühltem Eigelb herstellen, bis zum Verzehr kühl stellen, rasch verbrauchen und nicht aufbewahren.
Das Mehl mit dem Salz und Kurkuma vermischen, den Weißwein langsam zugießen und mit einem Löffel zu einem Teig verrühren (kleine Klumpen sind nicht schlimm). Die Eier trennen, das Eigelb und das Öl unterrühren. Den Rettich waschen, Wurzel und Strunk entfernen, dann längs in dünne Scheiben hobeln. In einer Eisenpfanne oder einem breiten Topf ca. 5 cm hoch Bratöl erhitzen. Währenddessen das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben. Das Öl ist heiß, wenn an einem hineingehaltenen Kochlöffelstiel Blasen aufsteigen. Dann die Hitze etwas reduzieren. Die Rettichscheiben portionsweise im Teig wenden und in dem Öl unter Wenden goldbraun frittieren. Mit einem Schaumlöffel herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf einem Blech ausgebreitet (nicht übereinander) im Ofen warm halten bis alle Rettichscheiben ausgebacken sind. Sofort heiß mit der Mayonnaise zusammen servieren.
 
Rettichrohkost mit Äpfeln (4 Personen)
Zutaten: 1 Bund rote Rettiche, 1 säuerlicher Apfel, 1-2 EL Zitronensaft, 100 g Sauerrahm, Meersalz, Pfeffer, 1-2 EL Sonnenblumenöl
Zubereitung: Rettiche gründlich waschen und abbürsten und mit dem Apfel auf einer Rohkostreibe fein reiben. Sofort mit Zitronensaft und Sauerrahm vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Verzehr etwas durchziehen lassen.

Rezepte der Woche KW 24

 
Diese Woche gibt es regionale Zucchini von Biohof Wiethaler aus Niederbayern.
Zucchini gehören zur Familie der Kürbisgewächse und werden vor allem im Mittelmeerraum angebaut. Es gibt sie in verschiedenen Sorten, am bekanntesten ist die grüne Sorte „Elite“ und die gelbe Sorte „Goldrush“. Sie harmonieren wunderbar mit Tomaten, Knoblauch und frischen Kräutern, wie Basilikum oder Thymian. Sie eignen sich zum Braten, Dünsten, Füllen und Überbacken, oder junge Früchte auch als Rohkost im Salat.
 
 
Gefüllte Zucchini mit Tomatensauce (4 Personen)
Zutaten: 4 Zucchini (ca. à 250 g), 200 g Couscous, 1 Packung Fetakäse (180 g), 10-15 Minze- oder Zitronenverbeneblättchen, 2 Knoblauchzehen, Pfeffer aus der Mühle, 2 Eier, Olivenöl zum Beträufeln, 1 rote Zwiebel, 3 EL Oliven-Bratöl, 400 ml Tomatenpassata (aus dem Glas), Kräuter nach Belieben (Bohnenkraut, Thymian, Oregano)
Zubereitung: Die Zucchini waschen, längs halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauslösen. Das kernige Fruchtfleisch hacken und mit dem Couscous und 200 ml heißem Wasser in eine Schüssel geben. Den zerbröckelten Fetakäse, die gehackten Minzeblättchen und gehackten Knoblauch zum Couscous geben und mit Pfeffer würzen. Die aufgeschlagenen Eier zugeben und mit den Händen den Couscous durchkneten. Die Zucchini in zwei Auflaufformen verteilen, je eine Handvoll Couscous zu einer dicken Rolle formen und die Zucchini damit füllen. Großzügig mit Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze 30 Minuten backen. Für die Sauce die Zwiebel würfeln, in Olivenöl andünsten und mit Passata aufgießen. Mit frischen Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken. Die gefüllten Zucchini zusammen mit der Sauce servieren.

 

Diese Woche erhalten Sie in einigen Kisten Spinat von unseren eigenen Demeter-Feldern. Spinat enthält viel Kalium, Calzium, sehr viel Vitamin A und K, Folsäure, Zink und sekundäre Pflanzenstoffe. Roher Spinat enthält fast doppelt soviel Vitamin C wie Mandarinen!
Er eignet sich gedünstet mit Zwiebel als Blattspinat zu Spiegelei oder pochierten Eiern, für Suppen, Currys, Pfannkuchenfüllungen, als Pizzabelag, als Füllung für Blätterteigtaschen oder roh als Salat.

 

Pikante Spinatwaffeln (6-8 Stück)
Spinatwaffeln
Zutaten: 500 g Spinat, 2 kleine Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, 3 Eier, 125 g weiche Butter, Salz, Pfeffer aus der Mühle, getrockneter oder frischer Thymian, 100 ml Milch, 150 g Dinkelmehl Type 1050
Zubereitung: Den Spinat putzen, waschen, die Stiele entfernen und in reichlich kochendem Wasser 2 Min.  blanchieren. Den Spinat herausnehmen, in eiskaltem Wasser abschrecken, dann abtropfen lassen. Anschließend überschüssige Flüssigkeit ausdrücken und den Spinat sehr fein hacken. Die Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln, die Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig andünsten, dann abkühlen lassen. Die Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. In einer Rührschüssel die Butter cremig schlagen, dann die Eigelbe unterrühren. Die Zwiebelmischung und den Spinat unterrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Die Milch unterrühren, anschließend den Eischnee mit einem Teigschaber unterheben. Das Mehl darüber sieben und ebenfalls unterheben. Ein Waffeleisen erhitzen und den Teig portionsweise zu goldbraunen Waffeln backen. Sofort noch warm verzehren.
Sehr lecker und auch Kinder können Sie somit von Spinat überzeugen!

 

Rhabarber

Rhabarbermuffins (12 Stück)
Zutaten: 250 g Rhabarber, 125 g flüssige Butter, 100 g Zucker, 1 Packung Bourbon-Vanillezucker, 50 g weiße Kuvertüre, 200 g Sauerrahm, 2 Eier, 250 g Weizenmehl, 3 TL Backpulver, 4 EL Puderzucker, 1 EL Traubensaft
Zubereitung: Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech fetten oder jeweils 2 Papierförmchen ineinander stellen. Den Rhabarber waschen, dicke Stangen dünn schälen, dünne Stangen mit Schale belassen und in 0,5 cm dünne Würfel schneiden. Die flüssige Butter mit dem Zucker, gehackter weißer Kuvertüre, Sauerrahm und Eiern mit dem Schneebesen verquirlen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit dem Rhabarber unter die Masse rühren. Jeweils 2 gehäufte EL des Teiges in die Vertiefungen der Muffinform füllen und auf zweiter Schiene von unten 25 Min. backen. Herausnehmen und 15 Min. in der Form auskühlen lassen. Aus Puderzucker und Traubensaft einen Guss rühren und in Streifen auf den Muffins verteilen.

 

Rhabarberkuchen mit Vanillepudding-Rahmguss (1 Springform, 26 cm Ø)

Rhabarberkuchen
Zutaten für den Mürbeteig: 250 g Dinkelmehl Type 1050, 80 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 125 g kalte Butter
Zutaten für den Belag: 550 g Rhabarber, 20 g flüssige Butter, 200 g Sahne, 80 g Zucker, 1 Packung Bourbon-Vanillezucker, 1 Packung Vanille Puddingpulver (40 g), 3 Eier, geschlagene Sahne und Puderzucker zum Servieren
Zubereitung: Für den Teig das Mehl mit dem Zucker und Salz mischen, auf eine Arbeitsfläche geben und mit dem Ei, stückiger Butter und 2-3 EL kaltem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 15 Min. im Tiefkühlfach kühlen. Für den Belag den Rhabarber waschen, nicht schälen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform fetten und bemehlen. Den Teig kreisförmig zu einem Durchmesser von ca. 36 cm ausrollen, den Teig in die Form geben und einen Rand von 5-6 cm Höhe formen. Den Teig mit flüssiger Butter einstreichen, den Rhabarber darauf geben und im vorgeheizten Ofen auf zweiter Schiene von unten 20 Min. backen. Falls der Teigrand zusammenfällt mit einer Gabelzinke an den Rand drücken. Für den Guss die Sahne mit dem Zucker, dem Puddingpulver und aufgeschlagenen Eiern verquirlen und nach 20 Min. Backzeit auf den Rhabarber geben, dann weitere 30 Min. backen. Nach Ende der Backzeit langsam in der Form auskühlen lassen und erst vollständig erkaltet in Stücke schneiden. Mit Puderzucker bestauben und geschlagener Vanille-Sahne servieren.

 

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wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

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