Liebe Ökokistenkundin, lieber Ökokistenkunde!

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interressanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezepte der Woche KW 38

Bio-SpinatDiese Woche erhalten Sie in vielen Kistensortimenten Spinat vom Biohof Franz Bauer aus Niederbayern. Spinat enthält viel Kalium, Calzium, sehr viel Vitamin A und K, Folsäure, Zink und sekundäre Pflanzenstoffe. Roher Spinat enthält fast doppelt soviel Vitamin C wie Mandarinen! Er eignet sich gedünstet mit Zwiebel als Blattspinat zu Spiegelei oder pochierten Eiern, für Suppen, Currys, Pfannkuchenfüllungen, als Pizzabelag, als Füllung für Blätterteigtaschen oder roh als Salat.

Spinatpfannkuchen
(10 Stück)

Zutaten:
400 g frischer Spinat, 250 g Mehl, 350 ml Milch, 4 Eier, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Sonnenblumen-Bratöl (Artikelnr. 3504) oder Ghee (Artikelnr. 3521) zum Braten, Fetakäse und gemischter Blattsalat zum Servieren

Zubereitung:
Die Stiele des Spinats entfernen, die Blätter waschen und in grobe Stücke zerkleinern. Tropfnass in eine heiße Pfanne geben und unter Wenden zusammenfallen lassen. Dann herausnehmen und mit einem Messer fein hacken. Das Mehl mit der Milch und den Eiern mit dem Handrührgerät zu einem geschmeidigen Teig verrühren, salzen, pfeffern und gehackten Knoblauch nach Belieben zufügen. Den Spinat unterheben und den Teig 30 Min. ziehen lassen. Anschließend Bratöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und kleine Pfannkuchen ( ∅ 15 cm) von beiden Seiten ausbacken. Im Ofen warmhalten bis alle Pfannkuchen gebacken sind. Mit Fetakäse und gemischten Blattsalaten servieren.

Spaghetti mit Spinat-Mascarpone-Sauce
(4 Personen)

Zutaten:
500 g Spinat, 4 Knoblauchzehen, Olivenöl, 150 g Crème fraîche (1 Becher), 200 g Mascarpone, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss, 400 g Spaghetti, ger. Parmesan nach Belieben

Zubereitung:
Nudelwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Den Spinat putzen (Stiele mitverwenden), waschen und abtropfen lassen. Die Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. 4-5 EL Olivenöl in einer Pfanne mit Deckel erhitzen, den Knoblauch darin kurz anbraten, den tropfnassen Spinat zugeben, Deckel schließen und bei schwacher Hitze weich dünsten. Währenddessen die Spaghetti in kochendem Salzwasser bissfest garen. Die Crème fraîche und Mascarpone im Spinat schmelzen lassen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen. Etwas heißes Nudelwasser unter die Sauce rühren. Die Spaghetti abgießen und unter die Spinatsauce heben. Gut vermischen, abschmecken und sofort mit reichlich Parmesan servieren.

Fenchel aus Bio-AnbauDer Fenchel diese Woche stammt von unseren eigenen Feldern aus Demeter-Anbau. Fenchel hat ein ausgeprägtes Anisaroma. Die Knollen werden roh oder fein geschnitten für Salate verwendet. Man kann sie im Ganzen kochen und anschließend mit Käse überbacken, oder fein geschnitten in Tomaten- oder Sahnesoßen mitkochen. Das Grün dient als Garnitur, oder fein gehackt als Würzkraut und die Fenchelsamen werden als Gewürz oder für Tee verwendet. In Indien werden Fenchelsamen als Abschluss eines Menüs serviert, um die Verdauung anzuregen und die Geschmacksnerven zu neutralisieren. Fenchel ist sehr reich an Calcium, Kalium und an Vitamin C. Besonders in einer calciumarmen Ernährung mit wenig Milchprodukten (z.B. bei Allergie) wird er unter den Gemüsen als Calciumlieferant sehr geschätzt.

Fenchel-Polenta mit Petersilie
(4 Personen)

Zutaten:
1 mittelgroße Fenchelknolle (ca. 350 g), 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 5 EL Olivenöl, 150 g Polenta (Maisgrieß), 1 Bund Petersilie, 150 g kräftiger Bergkäse, 1 EL Butter, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Den Fenchel putzen, waschen, Strunk und Stiele entfernen und die Knolle halbieren, dann in feine Scheiben und anschließend feine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und in Olivenöl in einem Topf glasig andünsten. Den Fenchel zugeben, 3 Minuten mitdünsten und anschließend mit 700 ml Wasser aufgießen. Zum Kochen bringen und den Fenchel bissfest garen. Dann die Polenta einrieseln lassen, den Deckel schließen und die Herdplatte ausschalten. Etwa 10 Min. unter Rühren quellen lassen. Nach Bedarf noch etwas Wasser zugeben; die Polenta sollte nicht zu fest sein. Währenddessen die Petersilie waschen, die Stiele abschneiden und die Blättchen fein hacken. Den Bergkäse grob raspeln. Den Käse, die Butter und die Petersilie unter die Polenta rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Dazu passt Salat.

Überbackener Fenchel in Tomatensoße
(2-3 Personen)

Zutaten:
3-4 kleine Fenchelknollen, Meersalz, 0,5 Zitrone, 2 Dosen geschälte Tomaten, 1 Knoblauchzehe, Pfeffer, Paprikapulver scharf, würziger Käse zum Überbacken nach Belieben, 200-300 g Nudeln nach Vorliebe

Zubereitung:
Den Fenchel putzen, waschen und in einer breiten Pfanne mit Deckel in Salzwasser mit Zitronensaft bissfest garen. Währenddessen die geschälten Tomaten abtropfen lassen, den Saft auffangen und die Tomaten fein hacken, dann mit gepresstem Knoblauch vermischen und mit Pfeffer, Paprikapulver und Meersalz würzen. Die Soße in eine Auflaufform füllen, den gegarten Fenchel halbieren und hineingeben, mit reichlich Käse nach Belieben belegen, salzen und pfeffern und im Ofen unter Grillfunktion goldbraun überbacken. Nudeln erst kurz vor dem Servieren kochen und mit dem Fenchel und der Soße servieren.

Physalis vom Biohof LaurerWir freuen uns, Ihnen wieder regionale Physalis von Biohof Laurer aus Niederbayern anbieten zu können! Physalis schmecken süß-herb bis sehr sauer und fruchtig. Sie haben einen hohen Gehalt an ß-Carotin (Verhinderung von Zellschäden und Zellalterung, stärkt das Immunsystem, Schutz vor freien Radikalen) und Vitamin C. Verwendung finden sie hauptsächlich zum Rohverzehr, aber auch als Beigabe zu Obstsalaten, Rumtopf, Desserts, als Kuchenbelag, Kompott und Konfitüren.

 

Rezepte der Woche KW 37

Kleinblättriger Basilikum

Erfahrungsgemäß ist das kleinblättrige Basilikum eher insgesamt kleiner. Von daher lohnt es sich, es umzutopfen und erst größer wachsen zu lassen. Es ist sehr widerstandsfähig und ideal für die Kultur auf engstem Raum, z.B. in Töpfen am Fenster oder in einem Balkonkasten. Die Blätter sind sehr klein, so dass ganze kleine Zweige verwendet werden können; die Stiele der Verzweigungen sind zart.

Folgende Pflegetipps sollten Sie beachten:
Das Basilikumtöpfchen braucht viel Licht und Wärme. Deshalb sollten Sie es an einen sehr hellen und warmen Ort stellen. Es muss zwar regelmäßig, aber nur mäßig gegossen werden. Denn zu viel Wasser bekommt dem Basilikum nicht. Zuallererst empfehlen wir Ihnen, das Basilikum binnen ca. 3 - 4 Wochen in einen größeren Topf umzutopfen, da die Wurzeln ausreichend Platz brauchen, wenn das Pflänzchen den ganzen Sommer gedeihen soll. Beim Ernten der Blätter sollten Sie immer von oben her beginnen abzuzupfen. Die Pflanze treibt dann von unten her wieder aus.

Verwendung:
Basilikum ist der Klassiker zu Tomaten - sei es Tomatensalat, -sauce oder -suppe. Unentbehrlich ist es für Pesto. Man kann die Blätter zerzupfen, hacken oder mit einem Messer in Streifen schneiden. Verzehrt wird es insbesondere roh, aber man kann es auch mitgaren und vor dem Servieren mit reichlich frischem Kraut nachwürzen. Es passt zu mediterranen Gemüsen, Pasta und Kartoffeln und harmoniert mit Knoblauch, Zitrone, Oregano, Minze, Petersilie und Thymian.

Basilikum-Öl

Zutaten:
20 g Basilikumblätter, 300 ml Olivenöl

Zubereitung:
Das Öl in einem Topf auf 40° C erhitzen. Die Basilikumblätter in eine sterilisierte Flasche (Sterilisieren: dazu die gespülte Flasche in den vorgeheizten Ofen bei 160° C 10 Min. erhitzen) füllen und mit dem heißen Öl begießen. Verschließen und 1 Woche ziehen lassen. Dann filtern und im Kühlschrank aufbewahren. Eignet sich hervorragend für Tomatensalat, Pasta oder Risotto.

Mangold von den eigenenFeldernDiese Woche gibt es in vielen Kistensortimenten frischen Mangold von unseren eigenen Feldern! Damit die Pflanzen wieder nachwachsen können, ernten wir den Mangold blattweise (frz. Erntetechnik) und nicht als ganzen Strunk.

Mangold erinnert ein klein wenig an Spinat. Er hat dunkelgrüne Blätter und weiße, glatte Stiele. Es gibt zwei unterschiedliche Sortentypen: den Stielmangold mit den typischen, breiten Blattstielen und den Schnittmangold mit weniger ausgeprägten Stielen. Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden, aber auch roh mit anderen Blattsalaten gemischt werden. Die Stiele finden in Suppen oder Eintöpfen Verwendung oder sie werden in Salzwasser mit etwas Zitronensaft weich gedünstet und mit Käse überbacken.

Überbackener Mangold
(2-3 Personen)

Zutaten:
500 g Mangold, 1 kleine Zwiebel, 1 Becher Sauerrahm, 150 g geriebener Käse, Salz, Pfeffer, getr. Thymian

Zubereitung:
Den Mangold putzen, waschen, die grünen Blätter vom Stiel lösen und grob hacken. Die Stiele im ganzen in einer Pfanne mit Deckel in wenig Wasser weich kochen; wenig später die Blätter zugeben. In eine gefettete Auflaufform legen, mit dem Sauerrahm und der in feine Würfel geschnittenen Zwiebel belegen, würzen und mit geriebenem Käse bestreuen. Im Ofen bei 250° C Ober- und Unterhitze goldbraun überbacken.

 

Kichererbsenpüree (Hummus) mit Mangoldgemüse
(2 Personen)

Zutaten für den Hummus:
150 g getrocknete Kichererbsen, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Olivenöl, 2 EL Sesammus (Artikelnummer 3622), 1 TL Zitronensaft, 2 EL Naturjoghurt, Meersalz, scharfes Paprikapulver nach Belieben

Zutaten für das Gemüse:
500 g Mangold, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, getr. Thymian

Zubereitung:
Die Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen und die Hülsen lösen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel mit Knoblauch darin glasig andünsten. Die Kichererbsen zugeben und mit etwas Wasser bedecken. Deckel schließen und bei schwacher Hitze ca. 2 Stunden weich kochen.

Anschließend abgießen und fein pürieren. Sesammus, Zitronensaft und Joghurt unterrühren und mit Salz abschmecken. Nach Bedarf noch etwas Kochflüssigkeit unterrühren. Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln und mit Paprikapulver bestreuen.

Für das Gemüse den Mangold putzen und waschen. Die grünen Blätter von den Stielen lösen und grob hacken. Die Stiele in 1 cm breite Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und in Olivenöl andünsten. Die Mangoldstiele zugeben, mit wenig Wasser aufgießen und bei geschlossenem Deckel bissfest garen. 5 Min. vor Ende der Garzeit die Blätter zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und mit dem Hummus servieren.

Pastinaken vom ObergrashofEs gibt bereits die ersten Pastinaken vom Obergrashof aus Demeter-Anbau. Pastinaken sind ein Wurzelgemüse mit einer der Petersilienwurzel ähnlichen, weiß-gelben Schale. Pastinaken sollten Sie kühl lagern, vor der Zubereitung mit einer Gemüsebürste bürsten, waschen, schälen und den Strunk entfernen. Sie lassen sich als Koch- und Suppengemüse sowie für Salate verwenden. Goldbraun in der Pfanne gebraten (oder im Ofen gebacken) und pikant auch süß angerichtet, sind die Pastinaken ebenfalls köstlich.

Auch für Babykost sind sie hervorragend geeignet. Sie enthalten viel Kalium, Kalzium Folsäure und sind reich an Spurenelementen wie bspw. Zink.

Pastinaken-Apfelsuppe mit Cidre (Apfelwein)
(4 Personen)

Zutaten:
500 g Pastinaken, 300 g säuerliche Äpfel, 1 mittelgroße Zwiebel, 3 EL Butter, 125 ml Cidre, 800 ml - 1 l Hühner- oder Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 3 EL Crème fraîche, Schnittlauchröllchen zum Servieren

Zubereitung:
Die Pastinaken waschen, abbürsten, den Strunk entfernen und dünn mit einem Sparschäler schälen, anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel waschen (nicht schälen), vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, würfeln und in einem Topf in der Butter goldbraun andünsten. Die Pastinaken zugeben, die Hitze auf größte Stufe stellen und mit dem Cidre ablöschen. Den Cidre kurz verdampfen lassen, die Brühe zugeben, salzen und bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze 10 Min. köcheln lassen. Anschließend die Äpfel zugeben und etwa weitere 10 Min. köcheln. Die Suppe fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und Crème fraîche abschmecken und mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren. Dazu passt getoastetes Vollkornbrot.

Pastinakenchips

Zutaten:
300 g Pastinaken, Bratöl zum Frittieren, Meersalz, Paprikapulver nach Belieben

Zubereitung:
Pastinaken waschen, schälen, gut trocknen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln (evtl. längs). Öl zum Frittieren erhitzen und die Scheiben darin portionsweise goldbraun und knusprig frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz und Paprika bestreut oder einfach „solo“ sofort servieren. Schmeckt sehr lecker und ein gesunder Ersatz zu Kartoffelchips.

 

Besuchen Sie uns auf Facebook unter www.facebook.com/Oekokiste.Kirchdorf
Dort erhalten Sie neueste Infos, Rezepte und Fotos. Wir freuen uns auf Sie!

Guten Appetit und viel Freude beim Kochen und Genießen 
wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

Saisonkalender

Unser Gemüse- und Obstangebot richtet weitgehend nach dem Lauf der Natur. Hier finden Sie wann was Saison hat.

Saisonkalender

 

So bleibt´s länger frisch!

Lagertipps zur Aufbewahrung von Gemüse finden Sie hier

Gemüse & Obst der Woche

Frisch, saisonal und regional

Ökokisten-Sortimente

Von uns wöchentlich zusammengestellt

Unsere Empfehlungen

aus einem breiten Naturkostsortiment