Liebe Ökokistenkundin, lieber Ökokistenkunde!

Die Rezepte der Woche sind Rezepte von Silvia Achatz, die sie selbst mit Leidenschaft und Sachverstand kreiert, ausprobiert und für Sie verfasst. Sie sind abgestimmt auf den Inhalt der Sortimentskisten einer Woche.

Sie finden diese in unserem wöchentlichen Kundenbrief. Warenkunde, Empfehlungen zu interressanten Produkten aus unserem Naturkostsortiment, Neues aus unserer Gärtnerei und wichtige Informationen ergänzen die Rezepte der Woche. Den Kundenbrief schicken wir Ihnen per Email zu oder legen ihn auf Anfrage in ausgedruckter Form in Ihre Kiste.

Rezepte der Woche KW 42

ChinakohlDiese Woche erhalten Sie in vielen Kistensortimenten Chinakohl von Biohof Stockner aus Niederbayern. Chinakohl ist eine Kreuzung aus Senfkohl und Rübe. Im Vergleich zu anderen Kohlsorten besitzt er keinen Strunk, hat weichere Blätter, einen milderen Geschmack und ist leichter verdaulich. Er wird roh fein geschnitten als Salat verzehrt, bissfest gegart oder im Ofen mit Käse überbacken.

Chinakohlsalat mit Apfel
(4 Personen)

Zutaten:
600 g Chinkakohl, 2 säuerliche Äpfel, 1 EL Zitronensaft, 100 g Sauerrahm, 2 EL Sonnenblumenöl, 2-3 EL Apfel Balsamico-Essig (Artikelnr. 3523) oder Balsamico bianco, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Den Chinakohl putzen, waschen und in Streifen schneiden. Die Äpfel waschen, vierteln, Kernhaus entfernen und in feine Scheiben schneiden; sofort mit dem Zitronensaft und Chinakohl vermischen. Sauerrahm mit Öl und Essig nach Geschmack verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und über den Salat geben. Gut durchmischen.

Chinakohl-Curry-Suppe
(4 Personen)

Zutaten:
400 g Chinakohl, 200 g Kartoffeln, 1 kleine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Butter, 2 TL süßes Currypulver, 900 ml leichte Gemüsebrühe, 100 ml Sahne, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Spritzer Limettensaft (oder Zitrone)

Zubereitung:
Den Chinakohl putzen, waschen und in Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebel mit Knoblauch darin glasig andünsten. Das Currypulver und den Chinakohl und Kartoffeln zugeben, kurz anrösten und mit der Brühe aufgießen. Bei geschlossenem Deckel weich dünsten. Anschließend fein pürieren und mit Sahne, Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

 

WirsingDer erste Wirsing von unseren Demeter-Feldern ist jetzt erntereif! Wirsing ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse. Der Name kommt vom lombardischen “verza”, das auf das lateinische “virida” zurückgeht, was soviel heißt wie “Grünzeug”. Wirsing ist nahrhaft und zudem leichter verdaulich als Weißkraut. Verwendung findet er gedünstet als Beilage, als Suppe und manchmal auch als Rohkost.

Wirsingsuppe
(4 Personen)

Zutaten:
1 mittlerer Kopf Wirsing, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 40 g Butter, 800 ml-1 Liter Gemüsebrühe, 1 EL Mehl, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebener Muskat, 200 ml Sahne

Zubereitung:
Den Wirsing putzen, waschen, den Strunk entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, den Knoblauch fein hacken. Die Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebel mit Knoblauch darin glasig andünsten. Wirsing zugeben, mit Mehl überstauben und mit etwa 800 ml Gemüsebrühe aufgießen. Weich kochen, anschließend pürieren. Die Sahne zugießen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Nach Bedarf noch etwas Gemüsebrühe zugießen. Mit in Butter gerösteten Weißbrotwürfeln servieren.

Wirsing-Rohkostsalat
(4 Personen)

Zutaten:
500 g Wirsing, Salz, 1 TL mittelscharfen Senf, 2 EL heller Essig (weißer Balsamico- oder Weißweinessig), 1 EL Brühe, 1 Prise Zucker, Pfeffer aus der Mühle, 4 EL Olivenöl, 3 EL gehackte frische Kräuter (Petersilie od.Schnittlauch)

Zubereitung:
Den Wirsing putzen, Strunk entfernen und 500 g der Blätter in feine Streifen schneiden. Kurz waschen und abtropfen lassen. Den Wirsing mit etwas Salz bestreuen und mit den Händen etwas „kneten“ damit er mürbe wird. Die Zutaten für die Vinaigrette verrühren und untermischen.

 

GranatapfelDie Haupterntezeit der Granatäpfel beginnt Mitte September und dauert bis Dezember. Beim Kauf der Paradiesfrucht sollte darauf geachtet werden, dass die Schale dunkelrot oder orange/hellgelb und glänzend ist. Je schwerer die Frucht ist, desto saftiger ist das Fruchtinnere.

Die rubinroten Samen der Granatäpfel schmecken frisch, süß und beerig. Sie können pur gegessen werden oder für Obstsalate und Desserts sowie als Dekoration oder Beilage zu Couscous-, Reis- oder Fleischgerichten verwendet werden. Seine heilsamen Effekte verdankt der Granatapfel besonderen Inhaltsstoffen, den Polyphenolen. Diese Pflanzenstoffe wirken antioxidativ, antientzündlich und krebshemmend.

Die klassischste Form, in Tunesien Granatäpfel zuzubereiten, ist sehr einfach: Die Schale wird aufgebrochen und die Kerne werden durch Klopfen herausgelöst (die weißen Fruchthäute sind bitter und ungenießbar) und mit Zucker und etwas Rosen- oder Orangenblütenwasser beträufelt. Beliebt ist auch der Saft der Granatäpfel, der während der Saison überall frischgepresst angeboten wird.

Erfrischender Gurkensalat mit Granatapfel
(nach orientalischer Art) (2 Personen)

Zutaten:
1 Schlangengurke, ein halber Granatapfel, 1-2 EL Zitronensaft, 2 Prisen Zucker, Salz, wenig Pfeffer, 2 TL gehackte Minze

Zubereitung:
Die Gurke mit einem Sparschäler schälen und in 3 mm dicke Scheiben schneiden. Die Kerne des Granatapfels herauslösen, dabei die weißen Häute entfernen. Alle Zutaten miteinander vermischen, 15 Min. durchziehen lassen und abschmecken.

Couscous-Dessert mit Orangen und Granatapfel
(4 Personen)

Zutaten:
150 g Couscous, Saft einer Zitrone, 3 Orangen, 80 g Zucker, 1 TL gemahlener Kardamom, 0,5 TL gem. Zimt, 0,5 TL abgeriebene Zitronenschale, 1 Granatapfel, 2 EL gehackte Mandeln

Zubereitung:
Den Couscous mit dem Zitronensaft in eine Glasschüssel geben und mit 150 ml heißem Wasser begießen. 1 Orange auspressen und den Saft mit dem Zucker, den Gewürzen und der Zitronenschale aufkochen bis der Zucker sich gelöst hat (etwa 10 Min. bis es sprudelt). Die restlichen Orangen mit einem Messer schälen und die Filets zwischen den Häuten herauslösen. Den Granatapfel vierteln und die Kerne zwischen den Häuten herauslösen. Den Couscous mit den Orangenfilets und dem Sirup vermischen und mit den Granatapfelkernen und Mandeln bestreuen.

 

Rezepte der Woche KW 41

Überbackene Rondinis

Zutaten:
Je 1 Rondini pro Person, 1 EL gewürfelte rote Zwiebel, etwas Knoblauch, 1 EL gehackter Schnittlauch, 1 EL Brat Olivenöl pro Rondini, Salz, Pfeffer, je 1 Scheibe Mozzarella pro Rondinihälfte

Zubereitung:
Die Rondini waschen, mit einem Geschirrtuch den stacheligen Stiel abbrechen. Den Rondini mit einem großen Messer einstechen, dann quer halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herauslösen. Die Rondinihälften in eine Auflaufform setzen, mit je einem halben Esslöffel Zwiebeln, etwas Knoblauch und Schnittlauch füllen, salzen, pfeffern und Olivenöl über den Rondini verteilen. Im Ofen bei 250 °C etwa 20 Minuten garen. Zum Schluss mit Mozzarella belegen und nochmals 10 Minuten goldbraun überbacken. Nach Wunsch einige Kirschtomaten auf den Boden der Form legen und kurz mitgaren. Als Vorspeise oder kleines Abendessen mit einem gemischten Salat servieren.

 

Rondini mit Hackfleisch gefüllt (2 Personen)

Zutaten:
2 Rondini (ca. 700 g), ½ Semmel, ½ Zwiebel, ¼ Bund Petersilie, 120 g Hackfleisch, 1 Ei, Salz, Pfeffer, 1 TL mittelscharfer Senf, Paprikapulver, Pflanzenöl

Zubereitung:
Die Rondini waschen und mit einem scharfen und großen Messer quer halbieren. Mit einem Löffel die Kerne aus der Mitte herauslösen und die Rondini in eine gefettete Auflaufform stellen und die Schale einölen. Die Semmel in lauwarmen Wasser einweichen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie fein hacken. Die eingeweichte Semmel ausdrücken und mit den Händen zerteilen. Semmel mit Zwiebel, Petersilie, Fleisch und Ei vermischen, Gewürze zugeben und mit beiden Händen gut verkneten (wichtig, damit die Bindung des Fleischteiges erreicht wird). Den Fleischteig in den Rondinis verteilen, 2-3 cm Wasser in die Auflaufform gießen und im vorgeheizten Ofen bei 170° Umluft etwa 45 Min. garen. Entweder als leichtes Abendessen mit Salat servieren oder mit Salzkartoffeln und frischer Tomatensauce als Hauptgericht.

 

Grünkohlsalat mit Apfel (4 Personen)

Zutaten:
400 g Grünkohl, 1 säuerlicher Apfel, 1 halbe Zitrone, 1 halbe rote Zwiebel, 3 EL Joghurt, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die Grünkohlblätter von den Stielen streifen, waschen und in reichlich kochendem Salzwasser etwa 5 Min. kochen lassen. Anschließend die Blätter herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken, dann abtropfen lassen und in feine Streifen schneiden. Den Apfel entkernen und in Würfel schneiden. Einen halben Teelöffel Schale der Zitrone abreiben, den Saft auspressen und mit den Äpfeln vermischen. Die Zwiebel fein würfeln. Alle Zutaten miteinander vermischen, abschmecken und vor dem Verzehr 15 Min. durchziehen lassen.

 

Rezepte der Woche KW 40

Bio-Hokkaido von der Ökokiste KirchdorfDiese Woche erhalten Sie in vielen Kistensortimenten Hokkaido-Kürbis von unseren eigenen Feldern.

Hokkaido-Kürbis ist der König unter den Speisekürbissen. Er hat eine sehr schöne orange Farbe und ist im Geschmack hervorragend und leicht süßlich. Außerdem macht es nicht viel Mühe ihn zuzubereiten, da er eine dünne Schale besitzt und daher nicht geschält werden muss.

Verwendung findet Kübis in allen Variationen von herzhaft z.B. als Suppe, gebacken im Ofen mit Rosmarin und Ziegenkäse, als Kürbisrisotto oder -gnocchi, Kürbislasagne, über süß-sauer eingelegt, in Brot oder Kuchen mitgebacken oder sogar als Dessert z.B. als Soufflee oder Parfait.

Kürbispüree mit gebratenen Pilzen
(4-5 Personen)

Zutaten:
600 g Hokkaidokürbis, 600 g Kartoffeln, ¼l Gemüsebrühe, 1/8 l Milch, Meersalz, 400 g gemischte Pilze (Shiitake, Austernpilze, Kräuterseitlinge), 4 EL Oliven-Bratöl (Artikelnr. 2769), 2 Knoblauchzehen, 5 frische Salbeiblättchen nach Belieben, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss, 40 g Butter

Zubereitung:
Den Kürbis waschen (nicht schälen), die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und zusammen mit dem Kürbis in der Brühe, Milch und Salz bei geschlossenem Deckel weich kochen. Währenddessen die Pilze in 3 cm lange Streifen schneiden, den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden und beides in Öl kräftig anbraten. Zum Schluss in Scheiben geschnittene Salbeiblätter zu den Pilzen geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Kürbis mit den Kartoffeln im Topf mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten, mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken, dann die Butter unterrühren. Das Püree sofort mit den gebratenen Pilzen servieren. Dazu passt gemischter Salat.

Lauwarmer Kürbissalat mit Koriandergrün
(2 Personen)

Zutaten:
1 mittelgroßer Hokkaidokürbis (ca. 800g), Olivenöl, eine kleine rote Zwiebel, 2-3 EL dunkler Balsamico-Essig, 1 TL mittelscharfer Senf, Salz, Pfeffer, ½ Bund Koriandergrün

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, entkernen und in 2 x 2 cm große Würfel schneiden. Mit etwas Öl vermischen und auf einem Blech im Ofen bei 250° C Umluft etwa 20 Min. rösten, bis der Kürbis weich und an den Ecken leicht braun ist. Die Zwiebel fein würfeln und mit Balsamico, 2 EL Olivenöl, Senf, Salz und Pfeffer vermischen, den heißen Kürbis unterrühren. Grob gehacktes Koriandergrün untermischen und lauwarm abkühlen lassen. Dazu passt geröstetes Baguette.

 

Endiviensalat Endivien ist ein typischer Herbstsalat. Die Blätter enthalten Intybin, das den typischen Bittergeschmack bewirkt. Intybin unterstützt die Verdauungsorgane bei der Arbeit, indem es anregend auf Magen und Bauchspeicheldrüse wirkt. Außerdem stimuliert Intybin Leber und Galle. Endivien ist noch vitaminreicher als Kopfsalat und enthält im Vergleich reichlich Kalzium, Phosphor und bemerkenswerte Mengen an Mangan, welches wichtiger Bestandteil von verschiedenen Enzymen im Körper ist.

Endivien wird meist als Salatgemüse verwendet, er kann aber auch gekocht oder gedünstet werden. Vor der Verwendung werden der Strunk und die äußeren Blätter entfernt. Um den leicht bitteren Geschmack zu mildern, können die Blätter kurz in lauwarmen Wasser gewaschen werden. In feine Streifen geschnitten wird Endivie entweder allein oder zusammen mit anderen Salaten in einer Marinade angemacht. Harmoniert gut mit Äpfeln, Birnen, Ananas , Orangen oder Granatapfelkernen.

Endivien-Apfel-Salat

Zutaten:
1 mittelgroßer Kopf Endivien, 2 säuerliche Äpfel, 4-5 EL Olivenöl, 2-3 EL Balsamico Bianco, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, etwas Zucker

Zubereitung:
Endivien putzen und in Streifen schneiden, gründlich waschen, gut abtropfen lassen. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Streifen schneiden, mit dem Endiviensalat vermengen. Öl, Essig, Salz und Pfeffer verrühren, mit Zucker abschmecken und den Salat mit dem Dressing anrichten. Sofort servieren.

 

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Guten Appetit und viel Freude beim Kochen und Genießen 
wünscht Ihnen Ihr Kirchdorfer Ökokisten-Team

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