Ihn gibt es nur in den Wintermonaten und gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Er stammt wahrscheinlich aus Asien. Schon im alten Ägypten wusste man von der heilenden Wirkung. Beim Pyramidenbau bekamen ihn die Arbeiter zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch zu ihren Gerichten hinzugefügt um deren Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Er enthält neben Senfölen sehr viel Vitamin C, weswegen er früher auch Seefahrer vor Skorbut schützte.
Sehr bekannt ist auch die Verwendung als selbstgemachter Hustensaft, welcher bei hartnäckigem Husten und Bronchitis wahre Wunder wirkt. Dafür waschen und bürsten Sie den Rettich gründlich ab und hobeln ihn in feine Scheiben. In einer Glasschüssel vermischen Sie ihn mit 2-3 EL hochwertigem Honig und lassen es abgedeckt 2-3 Stunden ziehen. Den sich bildenden Saft filtern Sie ab, lagern ihn im Kühlschrank und verzehren ihn innerhalb weniger Tage teelöffelweise. (Nicht nur bei Husten, sondern allgemein zur Immunstärkung empfohlen!)
Sollte einmal Alkohol im Übermaß verzehrt worden sein, hilft er die
Leber zu schützen, da er den Leberstoffwechsel anregt und somit die
Ausscheidung von Giftstoffen fördert.
Rettich sollten Sie kühl und dunkel lagern und lieber in kleinen Mengen verzehren, da er sonst schwer verdaulich ist.