Rhabarber

Rhabarber zählt eigentlich zu den Gemüsen, wird aber wie Obst zubereitet und verzehrt. Rhabarber mit hellem Fleisch wird „Himbeerrhabarber“ genannt, der rotfleischige wird als „Blutrhabarber“ bezeichnet.

In ein feuchtes Tuch eingeschlagen hält er sich im Kühlschrank einige Tage. Verwendet werden nur die Stiele, die Blätter werden entfernt. Die Schale der Stiele wird vor der Zubereitung dünn abgezogen. Wegen der enthaltenen Oxalsäure sollte Rhabarber nur gekocht verzehrt werden, z.B. pur als Kompott, in süßen Aufläufen, für Kuchen oder in Kombination mit verschiedenen Cremespeisen...

Die enthaltene Oxalsäure verursacht den leicht pelzigen Geschmack auf der Zunge. Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion, sollten nicht zu viel Rhabarber auf einmal essen. Bei gesunden Personen ist dies aber unbedenklich, der einzige Nachteil besteht nur darin, dass die Oxalsäure die Kalziumaufnahme hemmt, d.h. Milchprodukte sollten, falls auf eine kalziumreiche Kost geachtet werden muss, getrennt vom Rhabarber verzehrt werden.