Kerbel

Kerbel signalisiert den Beginn des Frühlings. Das Kraut schmeckt aromatisch, leicht süßlich nach einer deutlichen Anisnote. Kerbel eignet sich nicht zum längeren Aufbewahren und sollte daher möglichst frisch verzehrt werden. In einer Kunstofftüte, oder feuchtem Küchenpapier hält er sich einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Kleingehackt kann er in kleinen Behältern tiefgefroren werden; zum Trocknen eignet er sich allerdings nicht, da er dann kein Aroma mehr besitzt.

Verwendung findet Kerbel reichlich in der französischen Küche, er gehört mit Petersilie, Schnittlauch und Estragon in die klassische Fines-Herbes-Mischung. Sehr gut schmeckt Kerbel fein gehackt in Rührei oder Omeletts. Auch in Suppen oder klarer Brühe entfaltet er ein feines Aroma. Sehr gut passt er auch in Blattsalate, aber auch in Kartoffelsalat schmeckt er vorzüglich.

Kerbel ist fester Bestandteil der Frankfurter Grünen Soße und der Bayerischen Gründonnerstagssuppe. Er passt in Blattsalate, zu Eiergerichten, Fenchel, Rote Bete, Kartoffeln und Tomaten, um nur einige Beispiele zu nennen.