Topinambur

Sie kennen Topinambur nicht? Höchste Zeit, diese „Tolle Knolle“ kennenzulernen!
Diese Woche haben wir einmalig Topinambur in die Ökokisten eingeplant und wir beziehen diesen regional aus Niederbayern.

Topinambur ist eine relativ unbekannte Gemüseart und mit der Sonnenblume verwandt. Die Pflanze blüht im Herbst mit kleinen gelben Sonnenblumen und an den Wurzeln bilden sich, wie bei der Kartoffel, zahlreiche unregelmäßig geformte Knollen. Manchmal wird der Topinambur auch Erdbirne oder Erdartischocke genannt. Die Knollen finden roh, gedünstet, frittiert oder überbacken Verwendung. Sie brauchen nicht geschält zu werden. Roh geschnittene Knollen sollten Sie mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit Sie nicht braun werden. Der Geschmack der Knollen ist nussig und erinnert deutlich an kalt gepresstes Sonnenblumenöl.

Gesundheitlich hat Topinambur einiges zu bieten: er enthält nicht nur viel Kalium und Phosphor, sondern auch eine Menge an gesunden Ballaststoffen, welche unsere Verdauung fördern. Viele konventionelle Milchprodukte enthalten sogenannte „Präbiotika“, also unverdauliche Nahrungsbestandteile, welche künstlich zugesetzt werden. Topinambur enthält von Natur aus unter den Gemüsen und Obst die höchste Menge an Inulin (nicht zu verwechseln mit Insulin), welches erst im Dickdarm fermentiert wird und dort das Wachstum unserer gesunden Darmbakterien fördert ! Zu hoch dosiert, kann dies allerdings zu Blähungen und Völlegefühl führen, was nur ein Zeichen dafür ist, dass die gesunden Bakterien „arbeiten“.